Welche pflanzlichen Mittel helfen gegen PMS-Symptome?
Es gibt eine Vielzahl pflanzlicher Mittel, die PMS-Beschwerden lindern können. Besonders bewährt haben sich Heilpflanzen, die hormonregulierend, entzündungshemmend oder beruhigend wirken. Einige dieser Pflanzen beeinflussen direkt den Hormonhaushalt, während andere auf das Nervensystem oder die Muskulatur wirken und dadurch Symptome wie Schmerzen, Stimmungsschwankungen oder Verdauungsprobleme lindern.
Pflanze |
Wirkung |
Einsatz bei PMS-Symptomen |
Mönchspfeffer |
Reguliert den Hormonhaushalt |
Reduziert Brustspannen, Zyklusstörungen, Stimmungsschwankungen |
Johanniskraut |
Stimmungsaufhellend |
Hilft bei Reizbarkeit, depressiven Verstimmungen |
Lavendel |
Beruhigend, krampflösend |
Lindert Stress, Angstzustände und Krämpfe |
Hanfextrakt (CBD) |
Entzündungshemmend, entspannend |
Reduziert Schmerzen, Stress und Muskelverspannungen |
Ingwer |
Entzündungshemmend, verdauungsfördernd |
Hilft gegen Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden |
Pfefferminze |
Krampflösend, beruhigend |
Lindert Blähungen, Verdauungsbeschwerden und Kopfschmerzen |
Diese Heilpflanzen können als Tee, Kapseln, Tropfen oder ätherische Öle angewendet werden.
Kann Mönchspfeffer PMS-Beschwerden wirklich lindern?
Mönchspfeffer ist eines der bekanntesten pflanzlichen Mittel gegen PMS und wird oft bei hormonellen Beschwerden eingesetzt. Die in den Samen enthaltenen Wirkstoffe beeinflussen den Dopamin-Stoffwechsel, was zu einer Senkung des Prolaktinspiegels führt. Dies trägt dazu bei, hormonelle Ungleichgewichte auszugleichen und Symptome wie Brustspannen, Zyklusunregelmäßigkeiten und Stimmungsschwankungen zu lindern.
Studien zeigen, dass die Wirkung von Mönchspfeffer nach etwa drei Monaten spürbar wird. Er eignet sich besonders für Frauen mit einem unausgeglichenen Progesteron-Östrogen-Verhältnis.
Welche Kräuter wirken hormonregulierend bei PMS?
Neben Mönchspfeffer gibt es weitere Kräuter, die hormonregulierend wirken und PMS-Beschwerden lindern können:
Schafgarbe: Unterstützt die Leber bei der Hormonverarbeitung und lindert Krämpfe.
Frauenmantel: Stabilisiert den Hormonhaushalt und hilft bei unregelmäßigen Zyklen.
Yamswurzel: Enthält pflanzliche Progesteron-Vorstufen, die helfen können, hormonelle Dysbalancen auszugleichen.
Soja-Isoflavone: Phytoöstrogene, die sich positiv auf hormonelle Schwankungen auswirken können.
Diese Kräuter können als Tee oder Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.
Gibt es pflanzliche Alternativen zu Schmerzmitteln bei PMS?
Ja, einige Heilpflanzen besitzen schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften, die eine natürliche Alternative zu chemischen Schmerzmitteln wie Ibuprofen darstellen.
Pflanze |
Wirkung |
Weidenrinde |
Enthält Salicin, eine natürliche Vorstufe von Aspirin |
Ingwer |
Wirkt entzündungshemmend und reduziert Schmerzen |
Kurkuma |
Hemmt Entzündungen und unterstützt die Leber bei der Hormonverarbeitung |
Teufelskralle |
Lindert Muskel- und Gelenkschmerzen |
Magnesiumreiche Kräuter (Brennnessel, Löwenzahn) |
Entspannen die Muskulatur und beugen Krämpfen vor |
Diese Pflanzen können in Form von Tee, Extrakten oder Nahrungsergänzungsmitteln angewendet werden.
Wie helfen Johanniskraut und Lavendel bei PMS-Stimmungsschwankungen?
Johanniskraut ist bekannt für seine stimmungsaufhellende Wirkung und wird oft bei depressiven Verstimmungen oder Reizbarkeit eingesetzt. Es beeinflusst den Serotoninspiegel und kann PMS-bedingte emotionale Schwankungen stabilisieren. Lavendel hat eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem und hilft besonders bei Angstzuständen, Stress und Schlafproblemen.
Eine Kombination beider Heilpflanzen kann helfen, emotionale PMS-Symptome sanft zu regulieren.
Welche Rolle spielt Hanfextrakt in der natürlichen PMS-Behandlung?
Hanfextrakt, insbesondere Cannabidiol (CBD), hat entzündungshemmende und entspannende Eigenschaften. Es wirkt direkt auf das Endocannabinoid-System, das an der Regulation von Schmerz, Stimmung und Schlaf beteiligt ist. Studien belegen, dass CBD-haltige Zäpfchen wie CANNEFF® Vaginalzäpfchen Symptome wie Krämpfe, Stimmungsschwankungen und Schlafprobleme lindern können.
Können Tees mit Ingwer oder Pfefferminze PMS-Symptome lindern?
Ja, bestimmte Tees wirken wohltuend bei PMS.
Ingwertee: Reduziert Entzündungen und lindert Übelkeit.
Pfefferminztee: Wirkt krampflösend und hilft bei Verdauungsproblemen.
Kamillentee: Hat eine entspannende Wirkung und fördert den Schlaf.
Schafgarbentee: Unterstützt die hormonelle Balance und lindert Menstruationsbeschwerden.
Täglicher Konsum kann helfen, PMS-Symptome natürlich zu reduzieren.
Warum sind pflanzliche Mittel oft besser verträglich als Medikamente?
Pflanzliche Mittel haben in der Regel weniger Nebenwirkungen als synthetische Medikamente, da sie sanfter auf den Körper wirken. Sie unterstützen die natürlichen Prozesse des Körpers, ohne diese drastisch zu beeinflussen. Dennoch sollten sie gezielt eingesetzt und bei starken Beschwerden mit einem Arzt abgesprochen werden.
Welche ätherischen Öle helfen bei PMS-Krämpfen und Verspannungen?
Ätherische Öle können als Massageöl oder zur Aromatherapie verwendet werden, um PMS-Symptome zu lindern:
Ätherisches Öl |
Wirkung |
Lavendel |
Beruhigt das Nervensystem und reduziert Stress |
Rosmarin |
Fördert die Durchblutung und entspannt die Muskulatur |
Pfefferminze |
Löst Krämpfe und erfrischt den Geist |
Muskatellersalbei |
Reguliert den Hormonhaushalt und lindert Schmerzen |
Kamille |
Reduziert Ängste und hilft bei Schlafproblemen |
Ein paar Tropfen in ein Trägeröl wie Mandelöl gemischt und auf den Unterbauch aufgetragen, können Krämpfe und Verspannungen lindern.
Wie lange dauert es, bis pflanzliche PMS-Mittel ihre Wirkung zeigen?
Die Wirkung pflanzlicher Mittel setzt meist nicht sofort ein. Während Kräutertees und ätherische Öle schnell lindernd wirken können, benötigen hormonregulierende Pflanzen wie Mönchspfeffer oder Yamswurzel oft mehrere Wochen bis Monate, bis eine spürbare Verbesserung eintritt.
Für nachhaltige Ergebnisse empfiehlt sich eine regelmäßige Anwendung über mindestens drei Monate hinweg. Pflanzliche Mittel können eine sanfte, aber wirkungsvolle Alternative zur medikamentösen PMS-Behandlung darstellen. Ob Mönchspfeffer, Johanniskraut, Hanfextrakt oder ätherische Öle – je nach Symptomatik gibt es zahlreiche natürliche Helfer, die den weiblichen Zyklus unterstützen und Beschwerden lindern.