Warum tritt Übelkeit als Symptom von PMS auf?
Übelkeit als Symptom des prämenstruellen Syndroms (PMS) tritt häufig aufgrund der hormonellen Veränderungen in der zweiten Zyklushälfte auf. Besonders der Abfall von Progesteron und Östrogen nach dem Eisprung kann das zentrale Nervensystem beeinflussen und die Magen-Darm-Funktion stören. Zudem reagiert der Magen empfindlicher auf Stress, da sich in dieser Phase auch der Serotoninspiegel verändert. Dies kann zu einem allgemeinen Gefühl von Unwohlsein, Schwindel oder Übelkeit führen.
Ein weiterer Faktor ist der Anstieg von Prostaglandinen, die Entzündungsprozesse im Körper beeinflussen und unter anderem den Magen-Darm-Trakt reizen können. Dies kann Übelkeit, Durchfall oder Blähungen auslösen.
Wärme kann helfen, die Darmmuskulatur zu entspannen. CANNEFF® Vaginalzäpfchen mit CBD besitzen entzündungshemmende Eigenschaften, die den Körper beruhigen und das allgemeine Wohlbefinden in der PMS-Phase verbessern können.
PMS oder Magen-Darm-Infekt? So unterscheiden Sie die Ursachen von Übelkeit
Übelkeit kann viele Ursachen haben – von hormonellen Schwankungen bis hin zu einer Magen-Darm-Infektion. Um zu unterscheiden, ob PMS oder ein Infekt die Übelkeit verursacht, hilft ein Blick auf die begleitenden Symptome:
Merkmal |
PMS-Übelkeit |
Magen-Darm-Infekt |
Zeitpunkt |
3-10 Tage vor der Periode |
Plötzlicher Beginn |
Dauer |
Hält bis zum Einsetzen der Blutung an |
1-3 Tage, dann Besserung |
Begleiterscheinungen |
Blähungen, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen |
Fieber, starke Bauchkrämpfe, Erbrechen |
Verbessernde Maßnahmen |
Wärme, Tee, leichte Bewegung |
Schonkost, Elektrolyte, viel Flüssigkeit |
Sollte die Übelkeit mit starken Bauchschmerzen, anhaltendem Erbrechen oder Fieber einhergehen, könnte eine Gastroenteritis vorliegen. In diesem Fall ist ein Arztbesuch ratsam.
Übelkeit vor der Periode – welche hormonellen Ursachen stecken dahinter?
Die Übelkeit vor der Periode wird hauptsächlich durch die Schwankungen von Progesteron und Östrogen verursacht. In der zweiten Zyklushälfte steigt das Progesteron stark an, um den Körper auf eine mögliche Schwangerschaft vorzubereiten. Kommt es nicht dazu, sinkt der Progesteronspiegel plötzlich ab, was das vegetative Nervensystem irritieren und Übelkeit auslösen kann.
Zusätzlich beeinflusst das Hormon Prostaglandin den Magen-Darm-Trakt. Prostaglandine sind für die Kontraktionen der Gebärmutter verantwortlich, um die Gebärmutterschleimhaut abzustoßen. Dabei kann sich der Effekt auf den Verdauungstrakt ausweiten, was zu Übelkeit, Durchfall oder Völlegefühl führen kann.
Was hilft gegen PMS-bedingte Übelkeit? Natürliche und medikamentöse Lösungen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um PMS-bedingte Übelkeit zu lindern. Natürliche Methoden wie Ingwer, der als Tee oder in Kapselform eingenommen werden kann, beruhigen den Magen und helfen, Übelkeit zu reduzieren. Pfefferminzöl hat krampflösende Eigenschaften und kann entspannend auf den Verdauungstrakt wirken. Eine Wärmflasche auf dem Bauch fördert die Durchblutung und kann krampfhafte Beschwerden lindern. Leichte Bewegung wie Spaziergänge oder Yoga regt die Verdauung an und unterstützt die Serotoninproduktion, was sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden auswirkt. CANNEFF® Vaginalzäpfchen mit ihrer innovativen Kombination aus Hyaluronsäure und CBD besitzen entzündungshemmende Eigenschaften, die das Nervensystem beruhigen und zur Linderung von PMS-Übelkeit beitragen können.
Bei starken Beschwerden können medikamentöse Optionen sinnvoll sein. Antihistaminika wie Dimenhydrinat lindern Übelkeit und helfen, das Gleichgewichtssystem im Gehirn zu stabilisieren. Protonenpumpenhemmer oder Antazida reduzieren überschüssige Magensäure und wirken gegen Sodbrennen oder Magenschmerzen. Hormonelle Verhütungsmittel können die zyklusbedingten Hormonschwankungen ausgleichen und damit auch die mit PMS verbundene Übelkeit verringern. Eine Kombination aus natürlichen und medikamentösen Ansätzen kann individuell abgestimmt werden, um die Beschwerden effektiv zu lindern.
PMS und Übelkeit: Kann die Ernährung die Beschwerden lindern?
Ja, die Ernährung kann einen großen Einfluss auf PMS-bedingte Übelkeit haben. Hier sind einige Ernährungstipps:
Empfohlene Lebensmittel |
Wirkung |
Ingwer, Pfefferminze, Fenchel |
Beruhigen den Magen |
Bananen, Haferflocken |
Stabilisieren den Blutzucker |
Magnesiumhaltige Lebensmittel (Nüsse, Spinat, Avocado) |
Entspannen die Muskeln und lindern Krämpfe |
Omega-3-Fettsäuren (Lachs, Walnüsse) |
Entzündungshemmend |
Leichte Kohlenhydrate (Reis, Kartoffeln, Zwieback) |
Schonend für den Magen |
Zu meiden sind fettreiche, scharfe Speisen, Koffein, Alkohol und Zucker, da sie die Beschwerden verschlimmern können.
Wie hängt PMS-Übelkeit mit hormonellen Schwankungen zusammen?
Die hormonellen Schwankungen vor der Periode beeinflussen direkt den Magen-Darm-Trakt und das zentrale Nervensystem. Besonders Progesteron kann die Verdauung verlangsamen, was zu Völlegefühl und Übelkeit führt. Gleichzeitig senkt der Östrogenabfall den Serotoninspiegel, was eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Stress und damit Magenbeschwerden begünstigt.
Wann ist Übelkeit vor der Periode ein Warnsignal für eine andere Erkrankung?
In den meisten Fällen ist Übelkeit ein harmloses PMS-Symptom. Wenn sie jedoch mit folgenden Beschwerden einhergeht, sollte ein Arzt konsultiert werden:
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Anhaltendes Erbrechen
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Unklare Bauchschmerzen oder starke Krämpfe
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Plötzlicher Gewichtsverlust
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Schwindel, Kreislaufprobleme
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Blut im Stuhl oder Erbrochenem
Mögliche Ursachen sind Magen-Darm-Erkrankungen, eine Gastritis, eine Lebensmittelunverträglichkeit oder hormonelle Störungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion.
Warum kann PMS mit Verdauungsproblemen wie Übelkeit und Blähungen einhergehen?
Verdauungsprobleme während PMS treten häufig auf, da hormonelle Schwankungen den Magen-Darm-Trakt direkt beeinflussen. Eine wesentliche Ursache ist die erhöhte Produktion von Prostaglandinen, die nicht nur für die Kontraktionen der Gebärmutter verantwortlich sind, sondern auch den Verdauungstrakt beeinflussen und Krämpfe auslösen können. Zudem verlangsamt Progesteron in der zweiten Zyklushälfte die Verdauung, wodurch es zu einem unangenehmen Völlegefühl und verstärkten Blähungen kommt. Gleichzeitig wird die Gasbildung erhöht, da der Darm in dieser Phase empfindlicher auf bestimmte Lebensmittel reagiert, was zu verstärktem Aufstoßen und Blähungen führen kann.
PMS oder Frühschwangerschaft? Übelkeit richtig deuten
Sowohl PMS als auch eine Schwangerschaft können Übelkeit verursachen. Folgende Tabelle hilft bei der Unterscheidung:
Symptom |
PMS |
Schwangerschaft |
Übelkeit |
Ja, meist leicht |
Ja, oft stark (Morgens schlimmer) |
Brustspannen |
Ja, nimmt vor der Periode ab |
Ja, oft anhaltend |
Müdigkeit |
Ja, aber moderat |
Ja, oft sehr ausgeprägt |
Stimmungsschwankungen |
Ja, vor der Periode |
Ja, oft während der gesamten Frühschwangerschaft |
Periode bleibt aus |
Nein |
Ja |
Ein Schwangerschaftstest gibt Gewissheit.
Gibt es pflanzliche Mittel gegen PMS-bedingte Übelkeit?
Ja, pflanzliche Heilmittel können PMS-Übelkeit lindern:
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Ingwer: Bewährt gegen Übelkeit.
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Mönchspfeffer: Reguliert hormonelle Schwankungen.
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Johanniskraut: Unterstützt das emotionale Wohlbefinden.
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Fenchel & Kümmel: Beruhigen den Magen.
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CBD (CANNEFF Vaginalzäpfchen): Wirkt entzündungshemmend und entspannend.
Natürliche Mittel benötigen oft einige Wochen, um eine spürbare Wirkung zu entfalten.