PMS Symptome Durchfall

PMS-Durchfall ist ein häufiges, aber oft unterschätztes Symptom des prämenstruellen Syndroms. Hormonelle Schwankungen, insbesondere Veränderungen des Progesteron- und Prostaglandinspiegels, beeinflussen die Darmtätigkeit und können sowohl Durchfall als auch Verstopfung verursachen. Betroffene leiden häufig unter zusätzlichen Beschwerden wie Blähungen, Krämpfen und Übelkeit. Dieser Artikel erklärt, warum Durchfall vor der Periode auftritt, welche Rolle hormonelle Veränderungen spielen und welche Maßnahmen helfen können. Neben Ernährungsanpassungen und Hausmitteln kommen auch Probiotika und Medikamente zur Linderung in Frage. Außerdem wird erläutert, wann Durchfall ein Warnsignal für eine ernste Erkrankung wie das Reizdarmsyndrom oder eine Endometriose sein kann. CANNEFF® Vaginalzäpfchen sind eine innovative Option, um PMS-Symptome gezielt zu lindern, indem sie das Nervensystem beruhigen und entzündungshemmend wirken.
Philip Schmiedhofer, MSc

Autor

Philip Schmiedhofer, MSc

Inhaltsverzeichnis

Warum kommt es während PMS zu Durchfall?

Durchfall während der prämenstruellen Phase betrifft viele Frauen und ist meist auf hormonelle Schwankungen zurückzuführen.

Hormonelle Ursachen von PMS-Durchfall: Was passiert im Körper?

Während des Menstruationszyklus verändern sich die Spiegel verschiedener Hormone, die auch den Magen-Darm-Trakt beeinflussen.

Durchfall vor der Periode: Wann steckt etwas Ernstes dahinter?

In den meisten Fällen ist Durchfall vor der Periode harmlos und zyklusbedingt.

Was hilft bei PMS-bedingtem Durchfall? Hausmittel und Medikamente

Zur Linderung von PMS-Durchfall gibt es verschiedene Ansätze.

PMS oder Reizdarmsyndrom? Die Symptome richtig deuten

Da das Reizdarmsyndrom (RDS) ebenfalls zu Verdauungsbeschwerden führt, kann es schwierig sein, PMS-Durchfall davon abzugrenzen.

Ernährung bei PMS-Durchfall: Welche Lebensmittel sind hilfreich?

Die richtige Ernährung kann dazu beitragen, PMS-bedingten Durchfall zu lindern.

Hormonelle Schwankungen und Darmbeschwerden – der unterschätzte Zusammenhang

Hormonelle Veränderungen beeinflussen die Darmbewegung und die Zusammensetzung der Darmflora.

Warum kann PMS sowohl Verstopfung als auch Durchfall verursachen?

Das Zusammenspiel von Hormonen erklärt, warum Frauen vor der Periode sowohl Durchfall als auch Verstopfung erleben können.

PMS-Durchfall: Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Während PMS-Durchfall meist harmlos ist, gibt es Situationen, in denen eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist.

Probiotika und PMS-Durchfall: Kann die Darmflora helfen?

Ein gesunder Darm trägt dazu bei, PMS-Beschwerden zu reduzieren.

Warum kommt es während PMS zu Durchfall?

Durchfall während der prämenstruellen Phase betrifft viele Frauen und ist meist auf hormonelle Schwankungen zurückzuführen. Die Darmmuskulatur reagiert empfindlich auf die veränderten Hormonspiegel, insbesondere auf Progesteron und Prostaglandine. Progesteron beeinflusst die Darmbewegung direkt, da es entspannend auf die glatte Muskulatur wirkt. In der zweiten Zyklushälfte steigt der Progesteronspiegel stark an, bevor er kurz vor der Periode rapide absinkt. Diese Schwankung kann die Darmtätigkeit beschleunigen und zu Durchfall führen. Gleichzeitig erhöhen sich die Prostaglandinwerte, die für die Kontraktionen der Gebärmutter verantwortlich sind. Da Prostaglandine auch die Darmmuskulatur beeinflussen, kann dies verstärkte Krämpfe und eine erhöhte Darmaktivität zur Folge haben.

PMS Symptome Durchfall Prostaglandine

Hormonelle Ursachen von PMS-Durchfall: Was passiert im Körper?

Während des Menstruationszyklus verändern sich die Spiegel verschiedener Hormone, die auch den Magen-Darm-Trakt beeinflussen. Neben Progesteron und Prostaglandinen spielt auch Östrogen eine Rolle. Östrogen kann die Darmmotilität indirekt beeinflussen, indem es auf Neurotransmitter wie Serotonin einwirkt. Serotonin steuert die Darmbewegungen und kann in niedrigen Konzentrationen zu verlangsamter Verdauung führen, während hohe Werte eine verstärkte Darmaktivität bewirken.

Durch die hormonellen Schwankungen kommt es daher nicht nur zu Durchfall, sondern auch zu einer allgemeinen Empfindlichkeit des Verdauungstrakts. Frauen mit Reizdarmsyndrom berichten oft über eine Verschlechterung ihrer Symptome während der prämenstruellen Phase, was darauf hinweist, dass PMS eine bereits bestehende Darmproblematik verstärken kann.

Hormon

Funktion

Veränderung bei PMS

Prostaglandine

Fördern Muskelkontraktionen

Erhöhte Produktion kann den Darm aktivieren

Progesteron

Verlangsamt die Verdauung

Sinkt kurz vor der Periode, was den Darm anregt

Östrogen

Reguliert den Wasserhaushalt

Schwankungen können Blähungen und Durchfall fördern

Serotonin

Beeinflusst die Darmbewegung

Niedrige Werte können Magen-Darm-Probleme auslösen

Während der zweiten Zyklushälfte steigt Progesteron zunächst an und fällt dann rapide ab, wodurch sich die Darmtätigkeit beschleunigt. Gleichzeitig produzieren die Schleimhäute vermehrt Flüssigkeit, was weichen Stuhl oder Durchfall begünstigen kann.

Durchfall vor der Periode: Wann steckt etwas Ernstes dahinter?

In den meisten Fällen ist Durchfall vor der Periode harmlos und zyklusbedingt. Wenn jedoch zusätzliche Symptome wie anhaltende, starke Bauchkrämpfe, Blut im Stuhl oder unerklärlicher Gewichtsverlust auftreten, könnte eine ernste Erkrankung dahinterstecken. Endometriose kann beispielsweise Darmbeschwerden verursachen, die sich ähnlich wie PMS-Durchfall äußern. Auch chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa können zyklusabhängig verstärkt auftreten.

Merkmal

PMS-Durchfall

Mögliche ernsthafte Erkrankung

Zeitlicher Verlauf

1-5 Tage vor der Periode

Unabhängig vom Zyklus

Begleitsymptome

Blähungen, leichte Krämpfe

Blut im Stuhl, starke Schmerzen

Verbesserung mit Einsetzen der Periode

Ja

Nein

Falls Durchfall regelmäßig außerhalb der PMS-Phase auftritt oder mit erheblichen Beschwerden verbunden ist, sollte ein Arzt konsultiert werden.

Gelegentlicher Durchfall vor der Periode ist meist harmlos. Wenn jedoch folgende Symptome auftreten, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen:

Symptom

Mögliche Ursache

Blut im Stuhl

Entzündung oder Magen-Darm-Erkrankung

Dauerhafter Durchfall

Reizdarmsyndrom oder Nahrungsmittelunverträglichkeit

Starke Bauchkrämpfe

Endometriose oder Magen-Darm-Infekt

Plötzlicher Gewichtsverlust

Chronische Darmerkrankung wie Morbus Crohn

Wenn der Durchfall länger als zwei Wochen anhält oder unabhängig vom Zyklus auftritt, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam.

PMS Symptome Durchfall Zäpfchen

Was hilft bei PMS-bedingtem Durchfall? Hausmittel und Medikamente

Zur Linderung von PMS-Durchfall gibt es verschiedene Ansätze. Hausmittel wie Kamillentee, Pfefferminztee oder geriebener Apfel können beruhigend auf den Darm wirken. Eine ballaststoffarme Ernährung, die leicht verdauliche Lebensmittel wie Reis oder Zwieback enthält, kann ebenfalls hilfreich sein. Probiotische Lebensmittel wie Joghurt unterstützen die Darmflora und regulieren die Verdauung.

Medikamentös können krampflösende Mittel wie Butylscopolamin helfen, während Loperamid zur kurzfristigen Durchfallbehandlung eingesetzt wird. CANNEFF® Vaginalzäpfchen bieten eine weitere innovative Option, indem sie entzündungshemmend wirken und das Nervensystem beruhigen. Dies kann dazu beitragen, dass sich auch der überreizte Darm entspannt.

Leichte Ernährung, pflanzliche Mittel und gezielte Medikamente können helfen, PMS-Durchfall zu lindern.

Maßnahme

Wirkung

Leichte, ballaststoffarme Kost

Schont den Darm und verhindert zusätzliche Reizungen

Ingwer- oder Fencheltee

Wirkt beruhigend auf den Magen

Elektrolyte (z. B. Brühe)

Verhindern Dehydrierung durch Flüssigkeitsverlust

CANNEFF® Vaginalzäpfchen

Entzündungshemmend, kann den Körper beruhigen

Falls der Durchfall sehr stark ist, können kurzfristig Medikamente wie Loperamid helfen, um die Darmtätigkeit zu verlangsamen.

PMS oder Reizdarmsyndrom? Die Symptome richtig deuten

Da das Reizdarmsyndrom (RDS) ebenfalls zu Verdauungsbeschwerden führt, kann es schwierig sein, PMS-Durchfall davon abzugrenzen. Ein Hauptunterschied liegt im zeitlichen Verlauf: PMS-Durchfall tritt nur in der zweiten Zyklushälfte auf, während RDS-Beschwerden unabhängig vom Zyklus bestehen. Auch die Art der Beschwerden unterscheidet sich oft – während PMS-bedingter Durchfall meist mit hormonellen Schwankungen zusammenhängt, reagieren Menschen mit RDS empfindlich auf bestimmte Nahrungsmittel oder Stress.

Merkmal

PMS-Durchfall

Reizdarmsyndrom (RDS)

Zeitlicher Verlauf

Nur in der zweiten Zyklushälfte

Unabhängig vom Zyklus

Auslöser

Hormonelle Schwankungen

Stress, Ernährung

Begleiterscheinungen

Unterleibskrämpfe, Brustspannen

Blähungen, anhaltende Bauchschmerzen

Linderung

Wärmeanwendungen, Tee, CANNEFF®

Diätanpassung, Stressmanagement

Während PMS-Durchfall meist einige Tage vor der Periode auftritt und sich mit deren Beginn bessert, sind die Beschwerden beim Reizdarmsyndrom häufig unabhängig vom Zyklus und treten oft nach bestimmten Mahlzeiten auf.

Merkmal

PMS-Durchfall

Reizdarmsyndrom

Zyklusabhängigkeit

Ja

Nein

Besserung nach der Periode

Ja

Nein

Zusammenhang mit bestimmten Lebensmitteln

Nein

Ja

Frauen, die regelmäßig unter unklaren Verdauungsproblemen leiden, sollten daher eine Abklärung durch einen Arzt in Betracht ziehen.

PMS-Durchfall kann leicht mit einem Reizdarmsyndrom verwechselt werden, da beide Erkrankungen mit Verdauungsproblemen einhergehen.

Merkmal

PMS-Durchfall

Reizdarmsyndrom

Zeitpunkt

Kurz vor der Periode

Unabhängig vom Zyklus

Begleiterscheinungen

Brustspannen, Stimmungsschwankungen

Blähungen, Stressabhängigkeit

Verbesserung

Nach Beginn der Periode

Ernährung und Stressreduktion

Wer über mehrere Monate hinweg regelmäßig Verdauungsbeschwerden hat, sollte abklären lassen, ob ein Reizdarmsyndrom vorliegt.

Ernährung bei PMS-Durchfall: Welche Lebensmittel sind hilfreich?

Die richtige Ernährung kann dazu beitragen, PMS-bedingten Durchfall zu lindern. Ballaststoffarme Lebensmittel wie Weißbrot, Reis und Bananen sind leicht verdaulich und beruhigen den Darm. Wer zu Blähungen neigt, sollte Hülsenfrüchte und Kohl vermeiden. Probiotische Lebensmittel wie Naturjoghurt oder fermentierte Produkte können die Darmflora unterstützen und Verdauungsbeschwerden vorbeugen. Die richtige Ernährung kann helfen, PMS-Durchfall zu reduzieren.

Gut verträglich

Zu meiden

Reis, Kartoffeln, Zwieback

Fettige, scharfe Speisen

Bananen, Äpfel

Kaffee, Alkohol

Kamillentee, Fencheltee

Zuckerhaltige Getränke

Eine bewusste Ernährung in der zweiten Zyklushälfte kann helfen, Magen-Darm-Beschwerden vorzubeugen.

Hormonelle Schwankungen und Darmbeschwerden – der unterschätzte Zusammenhang

Hormonelle Veränderungen beeinflussen die Darmbewegung und die Zusammensetzung der Darmflora. Besonders Serotonin, das nicht nur als „Glückshormon“ bekannt ist, sondern auch im Darm aktiv ist, spielt eine Rolle. Ein niedriger Serotoninspiegel kann sowohl Stimmungsschwankungen als auch Verdauungsprobleme verursachen.

PMS Symptome Durchfall Stress

Warum kann PMS sowohl Verstopfung als auch Durchfall verursachen?

Das Zusammenspiel von Hormonen erklärt, warum Frauen vor der Periode sowohl Durchfall als auch Verstopfung erleben können. Während hohe Progesteronwerte die Darmmuskulatur entspannen und zu Verstopfung führen, bewirken erhöhte Prostaglandine kurz vor der Periode eine verstärkte Darmaktivität und lösen Durchfall aus. Auch Stress und eine veränderte Nahrungsaufnahme in dieser Phase können beide Symptome begünstigen. Die hormonellen Schwankungen können zu völlig gegensätzlichen Effekten führen.

Phase

Darmreaktion

Hoher Progesteronspiegel

Verstopfung

Sinkendes Progesteron

Durchfall

Frauen, die sowohl Verstopfung als auch Durchfall erleben, sollten besonders auf eine ausgeglichene Ernährung und probiotische Unterstützung achten.

PMS-Durchfall: Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Während PMS-Durchfall meist harmlos ist, gibt es Situationen, in denen eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist. Dazu gehören starke, langanhaltende Durchfälle, Blut im Stuhl, plötzlicher Gewichtsverlust oder zusätzliche Symptome wie Fieber oder starke Krämpfe. Auch wenn Verdauungsprobleme unabhängig vom Zyklus auftreten oder sich mit jeder Periode verschlimmern, könnte eine andere Ursache vorliegen. Wer regelmäßig mit schweren Magen-Darm-Beschwerden zu kämpfen hat, sollte eine ärztliche Untersuchung in Erwägung ziehen, um Erkrankungen wie Endometriose, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder chronische Darmentzündungen auszuschließen.

Probiotika und PMS-Durchfall: Kann die Darmflora helfen?

Ein gesunder Darm trägt dazu bei, PMS-Beschwerden zu reduzieren. Probiotika, also nützliche Darmbakterien, können helfen, das Gleichgewicht der Darmflora zu stabilisieren und Verdauungsprobleme zu lindern. Besonders hilfreich sind probiotische Lebensmittel wie Joghurt, Sauerkraut oder fermentierte Produkte. Wer regelmäßig unter PMS-Durchfall leidet, kann mit einer gezielten Einnahme von Probiotika eine langfristige Verbesserung erzielen.

Probiotische Lebensmittel

Wirkung auf den Darm

Naturjoghurt

Unterstützt die Darmflora

Sauerkraut

Fördert gute Bakterien

Kefir

Stärkt das Immunsystem

Zusätzlich können CANNEFF® Vaginalzäpfchen helfen, den Körper zu entspannen und PMS-Symptome auf natürliche Weise zu lindern. Die entzündungshemmenden Eigenschaften tragen dazu bei, das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern und PMS-bedingte Beschwerden zu reduzieren.

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Philip Schmiedhofer, MSc

Philip Schmiedhofer, MSc

Medizintechniker & Neurowissenschafter

Philip ist Geschäftsführer und Mitgründer der cannmedic GmbH. Mit einem Studium der Medizintechnik und Molekularbiologie, spezialisiert auf Neurowissenschaften und dem Fokus auf Cannabinoide, gilt er als anerkannter Experte für die Anwendung von Cannabinoiden in der Medizin. Als Medizinprodukteberater leitet er den Vertrieb von cannmedic und bietet spezialisierte Beratung für medizinische Fachkreise. Seine Expertise umfasst die Entwicklung und den Vertrieb von Cannabinoid-basierten Produkten. Im Bereich Forschung beteiligt er sich an bedeutender Grundlagenforschung am Zentrum für Hirnforschung der Medizinischen Universität Wien. Als Mitgründer und aktueller Geschäftsführer der cannhelp GmbH, einem Vorreiter im CBD-Sektor, verfügt er über langjährige unternehmerische Erfahrung. Darüber hinaus unterhält er ein weitreichendes Netzwerk in der Branche und berät international agierende Unternehmen im Bereich medizinischer Cannabinoide.