Warum verursacht PMS Blähungen?
Blähungen sind ein häufiges Symptom des prämenstruellen Syndroms (PMS) und entstehen durch hormonelle Schwankungen, die die Verdauung beeinflussen. In der zweiten Zyklushälfte steigt das Hormon Progesteron an, um den Körper auf eine mögliche Schwangerschaft vorzubereiten. Progesteron entspannt die Muskulatur, einschließlich der Darmmuskulatur, wodurch sich die Verdauung verlangsamt. Dies kann dazu führen, dass Nahrung länger im Darm bleibt, was Blähungen und ein Völlegefühl verursacht. Gleichzeitig sinkt der Östrogenspiegel vor der Periode, was Wassereinlagerungen begünstigt und das Aufblähen des Bauches verstärken kann. Prostaglandine, die kurz vor der Menstruation vermehrt produziert werden, können zusätzlich den Magen-Darm-Trakt reizen und die Gasbildung fördern.
Hormon |
Einfluss auf den Körper |
Veränderung bei PMS |
Progesteron |
Entspannt die Darmmuskulatur |
Verlangsamt die Verdauung, verursacht Blähungen |
Östrogen |
Reguliert die Wasserbalance |
Sinkt vor der Periode, fördert Wassereinlagerungen |
Prostaglandine |
Fördern Kontraktionen im Körper |
Reizen den Darm, begünstigen Gasbildung |
Hormonelle Wassereinlagerungen und Blähungen: Der Zusammenhang mit PMS
Wassereinlagerungen während des PMS sind das Ergebnis eines veränderten Hormonhaushalts, insbesondere des sinkenden Östrogenspiegels. Wenn Östrogen fällt, speichert der Körper mehr Natrium, wodurch Wasser im Gewebe zurückgehalten wird. Dies kann sich in einem aufgeblähten Bauch, geschwollenen Händen und Beinen oder einem allgemeinen Gefühl von Schwere äußern. Gleichzeitig verlangsamt das hohe Progesteron in der zweiten Zyklushälfte die Verdauung, sodass mehr Gase im Darm verbleiben. Die Kombination aus Wasseransammlungen und einer trägeren Darmaktivität führt zu verstärktem Druckgefühl im Bauchbereich. Betroffene Frauen beschreiben oft ein unangenehmes Völlegefühl, das sich mit der Periode langsam bessert.
PMS-Blähungen lindern: Die besten Hausmittel und Ernährungstipps
PMS-Blähungen lassen sich durch eine gezielte Ernährungsanpassung und natürliche Hausmittel lindern. Eine salzarme Ernährung kann Wassereinlagerungen reduzieren, während ballaststoffreiche Lebensmittel die Verdauung unterstützen. Bestimmte Kräutertees wie Fenchel oder Pfefferminze wirken beruhigend auf den Darm und helfen, Blähungen schneller abzubauen. Bewegung regt die Darmtätigkeit an, weshalb leichte Spaziergänge oder sanfte Dehnübungen besonders wirksam sind. Wärme, etwa durch eine Wärmflasche auf dem Bauch, kann helfen, Verspannungen im Magen-Darm-Trakt zu lösen. CANNEFF® Vaginalzäpfchen mit der patentierten Kombination aus Hyaluronsäure und CBD können unterstützend wirken, indem sie den Körper entspannen und entzündungshemmend auf die Darmmuskulatur einwirken.
Maßnahme |
Wirkung |
Wenig Salz & Zucker |
Reduziert Wassereinlagerungen |
Ballaststoffreiche Ernährung |
Fördert eine gesunde Darmtätigkeit |
Fenchel-, Kamillen- oder Pfefferminztee |
Löst Blähungen, beruhigt den Magen |
Bewegung & Dehnübungen |
Aktiviert den Darm, reduziert Druckgefühl |
Wärmeanwendungen |
Entspannt die Bauchmuskulatur |
Unterstützt die Entspannung der Muskulatur |
Blähungen vor der Periode: Welche Lebensmittel verstärken die Beschwerden?
Bestimmte Nahrungsmittel können Blähungen verstärken und sollten während PMS reduziert werden. Dazu gehören blähende Gemüsesorten wie Kohl, Hülsenfrüchte und Zwiebeln, da sie den Fermentationsprozess im Darm anregen und Gasbildung fördern. Milchprodukte können bei Frauen mit Laktoseempfindlichkeit ebenfalls zu Verdauungsbeschwerden führen. Stark verarbeitete Lebensmittel mit hohem Zucker- oder Salzgehalt begünstigen Wassereinlagerungen und verstärken das Völlegefühl. Auch kohlensäurehaltige Getränke und Alkohol können Blähungen verschlimmern, da sie den Magen-Darm-Trakt zusätzlich reizen.
Lebensmittel |
Einfluss auf PMS-Blähungen |
Kohl, Hülsenfrüchte |
Fördern Gasbildung im Darm |
Milchprodukte |
Können Verdauungsprobleme verstärken |
Zuckerhaltige Speisen |
Fördern Wassereinlagerungen |
Kohlensäurehaltige Getränke |
Blähen den Magen zusätzlich auf |
PMS oder Magen-Darm-Probleme? So unterscheiden Sie die Symptome
Blähungen können sowohl durch PMS als auch durch Magen-Darm-Probleme verursacht werden. Der Unterschied liegt oft im zeitlichen Auftreten und den begleitenden Symptomen. PMS-Blähungen treten einige Tage vor der Periode auf und verschwinden meist mit Beginn der Blutung. Magen-Darm-Erkrankungen hingegen treten unabhängig vom Zyklus auf und gehen oft mit Symptomen wie Durchfall, Übelkeit oder Fieber einher.
Merkmal |
PMS-Blähungen |
Magen-Darm-Probleme |
Zeitpunkt |
Vor der Periode |
Unabhängig vom Zyklus |
Begleiterscheinungen |
Wassereinlagerungen, Stimmungsschwankungen |
Durchfall, Übelkeit, Fieber |
Besserung durch Periode |
Ja |
Nein |
Warum fühlt sich der Bauch während PMS aufgebläht an?
Das Gefühl eines aufgeblähten Bauchs durch PMS entsteht durch eine Kombination aus Wassereinlagerungen und einer verlangsamten Verdauung. Der Körper speichert in der zweiten Zyklushälfte vermehrt Wasser, was den Bauchumfang leicht vergrößern kann. Gleichzeitig führt die entspannte Darmmuskulatur dazu, dass sich Gase im Verdauungstrakt ansammeln, was das Völlegefühl verstärkt. Viele Frauen bemerken, dass sich ihr Bauch in dieser Phase härter oder geschwollener anfühlt. Erst mit dem Einsetzen der Menstruation reguliert sich dieser Zustand wieder.
Welche Bewegung hilft gegen PMS-Blähungen?
Bewegung kann die Verdauung anregen und Blähungen effektiv reduzieren. Sanfte Yoga-Übungen wie der "herabschauende Hund" oder die „Kobra“ fördern die Durchblutung des Bauchraums und entspannen die Darmmuskulatur. Spaziergänge oder leichtes Joggen unterstützen die Peristaltik des Darms und helfen, Gase schneller abzubauen.
Bewegung |
Wirkung auf Blähungen |
Yoga |
Löst Verspannungen im Bauchbereich |
Spazierengehen |
Regt die Darmbewegung an |
Leichtes Joggen |
Fördert die Verdauung |
Mönchspfeffer und Kräutertees: Natürliche Hilfe gegen PMS-Blähungen
Mönchspfeffer reguliert den Hormonhaushalt und kann langfristig PMS-Symptome, einschließlich Blähungen, lindern. Kräutertees wie Fenchel-, Anis- oder Kümmeltee entspannen die Magen-Darm-Muskulatur und helfen, überschüssige Gase schneller abzubauen. Wer regelmäßig Kräutertee trinkt, kann Verdauungsbeschwerden vorbeugen.
Warum kann PMS gleichzeitig Blähungen und Verstopfung verursachen?
Progesteron beeinflusst den Verdauungstrakt auf zweifache Weise. Während es einerseits die Darmbewegung verlangsamt und Verstopfung begünstigt, kann es durch Wassereinlagerungen und veränderte Darmbakterien gleichzeitig Blähungen verursachen. Diese Wechselwirkung führt dazu, dass manche Frauen durch PMS abwechselnd Verstopfung und Blähungen erleben.
PMS-Blähungen und Sodbrennen: Gibt es einen Zusammenhang?
Ja, hormonelle Veränderungen vor der Periode können auch Sodbrennen verstärken. Progesteron entspannt nicht nur die Darmmuskulatur, sondern auch den Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen. Dadurch kann Magensäure leichter zurückfließen, was ein Brennen hinter dem Brustbein verursachen kann. Eine leichte, säurearme Ernährung hilft, Beschwerden zu lindern.