Scheidentrockenheit Behandlung Alternative

Alternative Behandlungsmöglichkeiten bei Scheidentrockenheit bieten vielen Frauen eine sanfte, hormonfreie Linderung. Von Milchsäurekuren, Probiotika und pflanzlichen Präparaten über Akupunktur bis hin zu Beckenbodentraining reicht das Spektrum an natürlichen Maßnahmen. Diese helfen, das Scheidenmilieu zu stabilisieren, die Schleimhaut zu regenerieren und Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und Trockenheit zu mildern. Dennoch gibt es Grenzen – bei stark ausgeprägter Symptomatik oder hormonellen Störungen ist oft eine schulmedizinische Kombinationstherapie notwendig. Der Beitrag beleuchtet fundiert die Möglichkeiten und Grenzen alternativer Therapien bei vaginaler Trockenheit und stellt CANNEFF® Vaginalzäpfchen mit CBD und Hyaluronsäure als ergänzende Option vor.
Philip Schmiedhofer, MSc

Autor

Philip Schmiedhofer, MSc

Inhaltsverzeichnis

Gibt es alternative Behandlungsmöglichkeiten bei Scheidentrockenheit?

Ja, es existieren zahlreiche alternative Behandlungsmöglichkeiten bei Scheidentrockenheit, die insbesondere dann in Betracht gezogen werden, wenn eine Hormontherapie nicht gewünscht oder kontraindiziert ist.

Wie helfen Milchsäurekuren gegen vaginale Trockenheit?

Milchsäurekuren tragen dazu bei, das natürliche saure Milieu der Vagina wiederherzustellen.

Können Probiotika die Scheidenflora verbessern?

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die – richtig eingesetzt – das Gleichgewicht der vaginalen Flora fördern können.

Welche homöopathischen Mittel sind bei Scheidentrockenheit üblich?

In der Homöopathie werden Mittel individuell nach Symptomen und Konstitution der Patientin ausgewählt.

Wie wirkt Akupunktur bei vaginaler Trockenheit?

Akupunktur kann als begleitende Therapie bei vaginaler Trockenheit hilfreich sein, insbesondere wenn hormonelle Schwankungen die Ursache sind.

Was bringt Beckenbodentraining bei vaginalen Beschwerden?

Ein gezieltes Beckenbodentraining stärkt die Muskulatur im unteren Beckenbereich, was sich positiv auf die Durchblutung und die Funktion der Vaginalregion auswirkt.

Können alternative Methoden Hormone ersetzen?

Alternative Methoden können bei leichter bis moderater Symptomatik durchaus wirksam sein, ersetzen aber in vielen Fällen keine medizinisch indizierte Hormontherapie, insbesondere bei ausgeprägter Vaginalatrophie.

Wie wirkt sich Ernährung auf alternative Therapien aus?

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation des Hormonhaushalts und der Unterstützung der Schleimhautgesundheit.

Welche Kombination aus Naturheilkunde und Schulmedizin ist sinnvoll?

Eine integrative Therapie, die schulmedizinische Ansätze wie lokale Östrogene mit naturheilkundlichen Methoden kombiniert, hat sich in vielen Fällen bewährt.

Wann sind Alternativen nicht ausreichend?

Wenn die Beschwerden trotz alternativer Maßnahmen fortbestehen, sich verschlechtern oder zusätzlich Symptome wie Blutungen, Schmerzen oder häufiger Harndrang auftreten, sollte eine gynäkologische Abklärung erfolgen.

Gibt es alternative Behandlungsmöglichkeiten bei Scheidentrockenheit?

Ja, es existieren zahlreiche alternative Behandlungsmöglichkeiten bei Scheidentrockenheit, die insbesondere dann in Betracht gezogen werden, wenn eine Hormontherapie nicht gewünscht oder kontraindiziert ist. Diese Methoden zielen darauf ab, das vaginale Milieu auf natürliche Weise zu stabilisieren, die Schleimhautregeneration zu fördern und die Beschwerden wie Juckreiz, Brennen oder Trockenheit zu lindern. Dazu zählen Milchsäurekuren, pflanzliche Präparate, Probiotika, homöopathische Mittel, Akupunktur sowie gezielte Ernährungstherapien. Auch Beckenbodentraining kann bei vaginalen Beschwerden unterstützend wirken.

Scheidentrockenheit Behandlung Alternative Beckenbodentraining

Wie helfen Milchsäurekuren gegen vaginale Trockenheit?

Milchsäurekuren tragen dazu bei, das natürliche saure Milieu der Vagina wiederherzustellen. Ein gestörter pH-Wert begünstigt das Austrocknen der Vaginalschleimhaut und macht sie anfälliger für Infektionen. Milchsäurepräparate – erhältlich als Zäpfchen, Gele oder Spülungen – stabilisieren das Scheidenmilieu, indem sie den pH-Wert senken und das Wachstum gesunder Laktobazillen fördern. Regelmäßig angewendet, können sie die Schleimhaut beruhigen, ihre Schutzfunktion verbessern und Symptome wie Brennen oder Juckreiz spürbar lindern.

Können Probiotika die Scheidenflora verbessern?

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die – richtig eingesetzt – das Gleichgewicht der vaginalen Flora fördern können. Besonders Laktobazillen spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie besiedeln die Vaginalschleimhaut, produzieren Milchsäure und senken so den pH-Wert. Probiotische Präparate gibt es als orale Kapseln oder als Vaginalzäpfchen. Eine Kombination beider Formen kann besonders effektiv sein. Die folgende Tabelle zeigt typische probiotische Stämme und ihre Wirkung:

Probiotischer Stamm

Wirkung auf die Scheidenflora

Lactobacillus crispatus

Wiederherstellung des sauren pH-Werts

Lactobacillus rhamnosus

Hemmung von pathogenen Keimen

Lactobacillus reuteri

Unterstützung der Schleimhautbarriere

Lactobacillus gasseri

Förderung der natürlichen Feuchtigkeit

Welche homöopathischen Mittel sind bei Scheidentrockenheit üblich?

In der Homöopathie werden Mittel individuell nach Symptomen und Konstitution der Patientin ausgewählt. Typische Präparate, die bei Scheidentrockenheit Anwendung finden, sind z. B. Sepia officinalis, insbesondere bei Frauen in den Wechseljahren mit Reizbarkeit und Libidoverlust. Auch Lycopodium clavatum oder Natrium muriaticum können bei hormonell bedingter Trockenheit verschrieben werden. Die Wahl des Mittels sollte stets in Absprache mit einem erfahrenen Homöopathen erfolgen, da die Wirkung stark von der Gesamtsymptomatik abhängt.

Wie wirkt Akupunktur bei vaginaler Trockenheit?

Akupunktur kann als begleitende Therapie bei vaginaler Trockenheit hilfreich sein, insbesondere wenn hormonelle Schwankungen die Ursache sind. Durch die gezielte Stimulation bestimmter Akupunkturpunkte lassen sich energetische Blockaden lösen, die Durchblutung verbessern und hormonelle Regelkreise anregen. Studien zeigen, dass Akupunktur den Östrogenspiegel moderat beeinflussen und dadurch die Lubrikation verbessern kann. Sie wirkt zudem stressmindernd und schlaffördernd – zwei Faktoren, die indirekt zur Verbesserung vaginaler Beschwerden beitragen können.

Was bringt Beckenbodentraining bei vaginalen Beschwerden?

Ein gezieltes Beckenbodentraining stärkt die Muskulatur im unteren Beckenbereich, was sich positiv auf die Durchblutung und die Funktion der Vaginalregion auswirkt. Durch die verbesserte Muskelaktivität wird auch die Versorgung der Schleimhaut gefördert, was einer Trockenheit entgegenwirken kann. Darüber hinaus trägt ein trainierter Beckenboden zur verbesserten Körperwahrnehmung, einer gesteigerten sexuellen Empfindsamkeit und zur Vorbeugung von Senkungsbeschwerden bei.

 Können alternative Methoden Hormone ersetzen?

Alternative Methoden können bei leichter bis moderater Symptomatik durchaus wirksam sein, ersetzen aber in vielen Fällen keine medizinisch indizierte Hormontherapie, insbesondere bei ausgeprägter Vaginalatrophie. Pflanzliche Präparate mit Phytoöstrogenen, wie aus Soja, Rotklee oder Leinsamen, können hormonähnliche Effekte zeigen. Ihre Wirkung ist jedoch meist milder und setzt verzögert ein. Bei starken Beschwerden oder Komplikationen ist daher eine Kombination aus alternativen und schulmedizinischen Maßnahmen oft der beste Weg.

Scheidentrockenheit Behandlung Alternative Ernährung

Wie wirkt sich Ernährung auf alternative Therapien aus?

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation des Hormonhaushalts und der Unterstützung der Schleimhautgesundheit. Eine ausgewogene Kost mit hohem Anteil an Omega-3-Fettsäuren, pflanzlichem Eiweiß, Vollkornprodukten sowie frischem Obst und Gemüse kann entzündungshemmend wirken und das Gleichgewicht des Mikrobioms fördern. Der Verzicht auf Zucker und stark verarbeitete Produkte kann zudem das Risiko für vaginale Infektionen und eine gestörte Scheidenflora senken.

Welche Kombination aus Naturheilkunde und Schulmedizin ist sinnvoll?

Eine integrative Therapie, die schulmedizinische Ansätze wie lokale Östrogene mit naturheilkundlichen Methoden kombiniert, hat sich in vielen Fällen bewährt. So lassen sich hormonfreie Mittel zur Feuchtigkeitsversorgung mit Milchsäurekuren, Probiotika oder pflanzlichen Vaginalzäpfchen sinnvoll ergänzen. Diese Kombination ermöglicht eine individualisierte Behandlung mit bestmöglichem Therapieerfolg. Besonders CANNEFF® VAG SUP Vaginalzäpfchen mit CBD und Hyaluronsäure bieten sich hier als ergänzende, nicht-hormonelle Therapieoption zur Beruhigung der Schleimhaut an.

Scheidentrockenheit Behandlung Alternative Zäpfchen

Wann sind Alternativen nicht ausreichend?

Wenn die Beschwerden trotz alternativer Maßnahmen fortbestehen, sich verschlechtern oder zusätzlich Symptome wie Blutungen, Schmerzen oder häufiger Harndrang auftreten, sollte eine gynäkologische Abklärung erfolgen. Bei schwerer atrophischer Kolpitis oder Begleiterkrankungen ist eine rein alternative Behandlung meist nicht ausreichend. Auch Patientinnen mit einem hohen Leidensdruck profitieren häufig eher von einer Kombinationstherapie. Die folgende Übersicht zeigt, wann eine ergänzende ärztliche Behandlung notwendig wird:

Situation

Empfehlung

Anhaltende Beschwerden trotz alternativer Therapie

Gynäkologische Abklärung notwendig

Auftreten zusätzlicher Symptome (Blutungen, Schmerzen)

Facharztbesuch erforderlich

Vorerkrankungen wie Brustkrebs oder Hormonstörungen

Abstimmung mit ärztlichem Team

Kinderwunsch oder unklare Zyklusstörungen

Diagnostik und gezielte Therapie

Unsicherheit über Mittel und Dosierung

Beratung durch Frauenarzt oder Heilpraktiker

 

Zurück zum Blog
Philip Schmiedhofer, MSc

Philip Schmiedhofer, MSc

Medizintechniker & Neurowissenschafter

Philip ist Geschäftsführer und Mitgründer der cannmedic GmbH. Mit einem Studium der Medizintechnik und Molekularbiologie, spezialisiert auf Neurowissenschaften und dem Fokus auf Cannabinoide, gilt er als anerkannter Experte für die Anwendung von Cannabinoiden in der Medizin. Als Medizinprodukteberater leitet er den Vertrieb von cannmedic und bietet spezialisierte Beratung für medizinische Fachkreise. Seine Expertise umfasst die Entwicklung und den Vertrieb von Cannabinoid-basierten Produkten. Im Bereich Forschung beteiligt er sich an bedeutender Grundlagenforschung am Zentrum für Hirnforschung der Medizinischen Universität Wien. Als Mitgründer und aktueller Geschäftsführer der cannhelp GmbH, einem Vorreiter im CBD-Sektor, verfügt er über langjährige unternehmerische Erfahrung. Darüber hinaus unterhält er ein weitreichendes Netzwerk in der Branche und berät international agierende Unternehmen im Bereich medizinischer Cannabinoide.