Hämorrhoiden Psyche

Psychische Faktoren wie Stress, Angst und Depression können nicht nur die Verdauung beeinflussen, sondern auch das Risiko für Hämorrhoiden erhöhen oder bestehende Beschwerden verstärken. Die Darm-Hirn-Achse spielt eine entscheidende Rolle in der Regulation des Magen-Darm-Trakts, wodurch emotionale Belastungen zu vermehrtem Druck auf den Enddarm führen können. Entspannungstechniken und psychische Strategien können helfen, Schmerzen und Beschwerden zu lindern. Dieser Artikel beleuchtet den Zusammenhang zwischen Psyche und Hämorrhoiden und zeigt Wege zur ganzheitlichen Behandlung auf.
Dr. med. univ. Lukas Heschl

Autor

Dr. med. univ. Lukas Heschl

Inhaltsverzeichnis

Können psychische Belastungen Hämorrhoiden verschlimmern?

Hämorrhoiden werden oft mit körperlichen Faktoren wie Ernährung und Stuhlverhalten in Verbindung gebracht.

Wie beeinflusst Stress die Entstehung von Hämorrhoiden?

Stress setzt den Körper in einen permanenten Alarmzustand.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Angst und Hämorrhoiden?

Angstzustände können sich stark auf die Verdauung auswirken.

Welche Rolle spielt die Psyche bei der Wahrnehmung von Hämorrhoiden-Schmerzen?

Die Schmerzverarbeitung findet im Gehirn statt – und psychische Faktoren können beeinflussen, wie stark Schmerzen empfunden werden.

Können Entspannungstechniken Hämorrhoiden lindern?

Ja! Da Stress und Anspannung Hämorrhoiden verschlimmern können, helfen gezielte Entspannungstechniken, um den Darm und Beckenboden zu entlasten.

Wie wirkt sich Depression auf die Verdauung und Hämorrhoiden aus?

Depressive Verstimmungen beeinflussen nicht nur die Psyche, sondern auch den Körper.

Kann Schlafmangel Hämorrhoiden-Symptome verschlimmern?

Wer unter Hämorrhoiden leidet, sollte auf regelmäßigen und erholsamen Schlaf achten, um die Beschwerden nicht zu verschlimmern.

Welche psychischen Strategien helfen, mit Hämorrhoiden umzugehen?

Neben körperlichen Maßnahmen kann auch eine positive mentale Einstellung helfen, mit Hämorrhoiden besser umzugehen.

Ist Darm-Hirn-Interaktion ein Faktor bei Hämorrhoiden?

Die Darm-Hirn-Achse spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Verdauungsproblemen.

Gibt es psychologische Ursachen für chronische Hämorrhoiden?

Psychosomatische Faktoren können Hämorrhoiden langfristig beeinflussen.

Können psychische Belastungen Hämorrhoiden verschlimmern?

Hämorrhoiden werden oft mit körperlichen Faktoren wie Ernährung und Stuhlverhalten in Verbindung gebracht. Doch auch psychische Belastungen spielen als Ursache von Hämorrhoiden eine Rolle. Stress, Angst und emotionale Anspannung können sich direkt auf die Verdauung auswirken und somit Beschwerden wie Verstopfung oder Durchfall fördern – beides Risikofaktoren für Hämorrhoiden

Psychische Belastungen führen häufig zu:

  • Anspannung der Beckenbodenmuskulatur

  • Veränderungen im Toilettenverhalten

  • Verstärkter Schmerzempfindlichkeit

  • Erhöhter Entzündungsreaktion im Körper

Das bedeutet, dass nicht nur physische, sondern auch psychische Faktoren berücksichtigt werden müssen, wenn es um die Behandlung von Hämorrhoiden, aber auch um die Vorbeugung von Hämorrhoiden geht. Besonders CANNEFF® SUP Zäpfchen bieten eine effektive Unterstützung zur Linderung der Symptome von Hämorrhoiden, dank der einzigartigen Wirkstoffkombination von CBD und Hyaluronsäure.

Hämorrhoiden Psyche Entstehung

Wie beeinflusst Stress die Entstehung von Hämorrhoiden?

Stress setzt den Körper in einen permanenten Alarmzustand. Dabei wird vermehrt das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet, welches eine direkte Wirkung auf den Verdauungstrakt hat:

Stressreaktion

Auswirkung auf den Darm

Erhöhter Cortisolspiegel

Veränderung der Darmflora, Verstopfung oder Durchfall

Angespannte Beckenbodenmuskulatur

Erhöhter Druck auf Hämorrhoidenpolster

Verminderte Durchblutung

Verzögerte Heilung entzündeter Hämorrhoiden

Gesteigerte Schmerzempfindlichkeit

Verstärkte Wahrnehmung von Jucken, Brennen und Schmerzen

Chronischer Stress kann also dazu führen, dass Hämorrhoiden leichter entstehen und langsamer abheilen. Finden Sie hier weiterführende Information im Blogpost zu den Ursachen von Hämorrhoiden.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Angst und Hämorrhoiden?

Angstzustände können sich stark auf die Verdauung auswirken. Viele Betroffene leiden unter nervösem Darm, der mit Symptomen wie Durchfall oder Verstopfung einhergeht – beides belastet das empfindliche Hämorrhoidalgewebe.

Zusätzlich verändert Angst das Schmerzempfinden, wodurch Hämorrhoiden-Symptome stärker wahrgenommen werden. Wer sich dauerhaft angespannt fühlt, presst oft unbewusst beim Stuhlgang oder neigt zu dauerhafter Anspannung im Analbereich, was das Problem weiter verschärfen kann. Lesen Sie hier auch mehr zu den Ursachen von Hämorrhoiden, oder auch zu den Stadien eines Hämorrhoidalleidens.

Hämorrhoiden Psyche Wahrnehmung

Welche Rolle spielt die Psyche bei der Wahrnehmung von Hämorrhoiden-Schmerzen?

Die Schmerzverarbeitung findet im Gehirn statt – und psychische Faktoren können beeinflussen, wie stark Schmerzen empfunden werden. Studien zeigen, dass Menschen mit Depressionen oder Angststörungen Schmerzen intensiver wahrnehmen.

Ein Teufelskreis entsteht:

Hämorrhoiden verursachen BeschwerdenAngst vor Schmerzen erhöht die Sensibilität →  Verkrampfung verstärkt die Hämorrhoiden-Symptome.

Lösung:
Psychologische Strategien wie Achtsamkeitstraining oder kognitive Verhaltenstherapie können helfen, die Wahrnehmung von Hämorrhoiden-Schmerzen zu reduzieren.

Können Entspannungstechniken Hämorrhoiden lindern?

Ja! Da Stress und Anspannung Hämorrhoiden verschlimmern können, helfen gezielte Entspannungstechniken, um den Darm und Beckenboden zu entlasten:

Technik

Wirkung

Progressive Muskelentspannung

Lockert die Beckenbodenmuskulatur

Meditation & Achtsamkeit

Reduziert Stresshormone

Atemübungen

Fördert eine entspannte Darmtätigkeit

Autogenes Training

Beruhigt das vegetative Nervensystem

Yoga & sanfte Dehnübungen

Verbessert die Durchblutung im Beckenbereich

Diese Methoden können regelmäßig angewendet werden, um Beschwerden langfristig zu reduzieren.

Wie wirkt sich Depression auf die Verdauung und Hämorrhoiden aus?

Depressive Verstimmungen beeinflussen nicht nur die Psyche, sondern auch den Körper. Menschen mit Depressionen leiden häufig unter:

  • Verdauungsproblemen wie Verstopfung oder Durchfall

  • Geringer körperlicher Aktivität, was den Darm träge macht

  • Veränderter Schmerzwahrnehmung, wodurch Beschwerden intensiver empfunden werden

Die Kombination dieser Faktoren kann Hämorrhoiden-Symptome verschlimmern und den Heilungsprozess verlangsamen.

Lesen Sie hierzu mehr im Blogpost rund um alle Maßnahmen zur Vorbeugung von Hämorrhoiden. Neben richtiger Ernährung bei Hämorrhoiden spielt auch regelmäßige Bewegung eine zentrale Rolle in der Prävention. Lesen Sie hier auch mehr zu Übungen zur Vorbeugung von Hämorrhoiden.

Kann Schlafmangel Hämorrhoiden-Symptome verschlimmern?

Ja, denn Schlafmangel führt zu einer erhöhten Cortisolausschüttung, die wiederum:

  • Entzündungen im Körper fördert

  • Das Schmerzempfinden steigert

  • Die Verdauung beeinträchtigt

Wer unter Hämorrhoiden leidet, sollte auf regelmäßigen und erholsamen Schlaf achten, um die Beschwerden nicht zu verschlimmern. Finden Sie hier umfangreiche Information zu allen Hämorrhoiden-Symptomen

Hämorrhoiden Psyche Meditation

Welche psychischen Strategien helfen, mit Hämorrhoiden umzugehen?

Neben körperlichen Maßnahmen kann auch eine positive mentale Einstellung helfen, mit Hämorrhoiden besser umzugehen. Dazu gehören:

Akzeptanz: Hämorrhoiden sind ein häufiges Problem, das behandelbar ist.

Entspannungstechniken: Stressreduktion durch Meditation, Yoga oder Atemübungen.

Kognitive Verhaltenstherapie: Negative Gedankenmuster durch positive ersetzen.

Selbstfürsorge: Gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und Schlaf.

Eine Kombination aus körperlicher und psychischer Unterstützung kann helfen, die Beschwerden zu minimieren.

Ist Darm-Hirn-Interaktion ein Faktor bei Hämorrhoiden?

Die Darm-Hirn-Achse spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Verdauungsproblemen. Emotionale Belastungen können zu einer gestörten Darmmotilität führen, die wiederum Hämorrhoiden begünstigt. Ein geregelter Tagesrhythmus, eine bewusste Ernährung und gezielte Entspannung helfen, diese Wechselwirkung zu regulieren.

Gibt es psychologische Ursachen für chronische Hämorrhoiden?

Psychosomatische Faktoren können Hämorrhoiden langfristig beeinflussen. Menschen, die unter chronischem Stress, Perfektionismus oder Ängsten leiden, neigen dazu, ihren Körper unter Dauerspannung zu setzen, was sich negativ auf die Verdauung und Durchblutung im Enddarmbereich auswirkt. Psychische Belastungen können Hämorrhoiden verschlimmern oder deren Heilung verzögern. Wer unter chronischem Stress leidet, sollte neben körperlichen Maßnahmen auch auf psychische Entlastung achten. Entspannungstechniken, Schlafhygiene und eine bewusste Stressbewältigung können helfen, Beschwerden zu lindern und den Heilungsprozess zu fördern. Lesen Sie hier auch mehr zu den Ursachen von Hämorrhoiden, oder auch zu den Stadien eines Hämorrhoidalleidens.

Ein frühzeitiger Arztbesuch und Beginn der Behandlung von Hämorrhoiden hilft, Beschwerden zu lindern und Komplikationen wie einer Hämorrhoiden-OP zu vermeiden. CANNEFF® SUP Zäpfchen bieten eine pflanzliche Unterstützung zur Schmerzlinderung und Regeneration mit der einzigartigen Wirkstoffkombination von CBD und Hyaluronsäure.

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Dr. med. univ. Lukas Heschl

Dr. med. univ. Lukas Heschl

Facharzt für Allgemeinmedizin

Dr. med. univ. Lukas Heschl ist Allgemeinmediziner. Nach Abschluss des Studiums der Humanmedizin im Jahr 2013, ist Dr. med.univ. Lukas Heschl bereits seit 2017 als praktizierender Allgemeinmediziner um das Wohl seiner PatientInnen bemüht. 2019 wurde er Partner in der Landarztpraxis in Oed, Niederösterreich. Als erste Ansprechperson für alle medizinischen Anliegen zählt Dr. med.univ. Lukas Heschl auf innovative Behandlungsmethoden, wie CANNEFF Medizinprodukte gegen Entzündungen und zur Verbesserung der Schleimhautregeneration im Intimbereich.