Analekzem Psyche

Ein Analekzem kann nicht nur körperliche Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und Nässen verursachen, sondern auch erhebliche Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben. Chronischer Juckreiz und Schmerzen können zu Schlafstörungen führen, was wiederum Stress, Reizbarkeit und depressive Verstimmungen begünstigt. Hinzu kommt die Scham, über das Thema zu sprechen, was soziale Isolation und emotionale Belastung verstärken kann. Viele Betroffene entwickeln Ängste, insbesondere wenn sie ihre Symptome mit ernsten Erkrankungen wie Analkrebs in Verbindung bringen. Stress wiederum kann das Ekzem verschlimmern und eine Heilung verzögern. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, ist eine Kombination aus medizinischer Behandlung, effektiver Juckreizlinderung und psychologischer Unterstützung entscheidend. Produkte wie CANNEFF® SUP Zäpfchen können helfen, die Haut zu beruhigen und den Heilungsprozess zu fördern, während Entspannungstechniken und psychologische Beratung die mentale Belastung reduzieren können.
Dr. med. univ. Lukas Heschl

Autor

Dr. med. univ. Lukas Heschl

Inhaltsverzeichnis

Wie beeinflusst ein Analekzem die psychische Gesundheit?

Ein Analekzem kann die psychische Gesundheit erheblich belasten, da die Symptome wie Juckreiz, Brennen und Nässen oft als besonders unangenehm empfunden werden

Welche psychischen Belastungen entstehen durch chronischen Juckreiz und Schmerzen?

Chronischer Juckreiz und anhaltende Schmerzen, wie sie bei einem Analekzem auftreten können, haben nicht nur körperliche Auswirkungen, sondern führen oft zu erheblichen psychischen Belastungen.

Kann Stress ein Analekzem auslösen oder verschlimmern?

Ja, Stress kann ein Analekzem sowohl auslösen als auch verschlimmern. Die enge Verbindung zwischen Haut und Psyche ist gut erforscht – Stress kann das Immunsystem schwächen, Entzündungsprozesse verstärken und den Juckreiz intensivieren.

Wie gehen Betroffene mit der Scham rund um das Thema Analekzem um?

Viele Betroffene empfinden ein Analekzem als unangenehm und schambehaftet, da es sich um ein intimes Thema handelt.

Kann psychologische Beratung helfen, mit einem Analekzem besser umzugehen?

Ja, eine psychologische Beratung kann Betroffenen helfen, besser mit den emotionalen Belastungen eines Analekzems umzugehen.

Wie wirkt sich Schlafmangel durch nächtlichen Juckreiz auf die Psyche aus?

Schlafmangel durch nächtlichen Juckreiz kann die Psyche erheblich belasten. Anhaltende Schlafstörungen führen zu Erschöpfung, Reizbarkeit und Konzentrationsproblemen.

Welche sozialen Einschränkungen erleben Menschen mit Analekzem?

Menschen mit einem Analekzem erleben oft soziale Einschränkungen, da Juckreiz, Schmerzen und Unwohlsein ihren Alltag beeinflussen.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Depressionen und Hauterkrankungen wie Analekzemen?

Ja, es gibt einen engen Zusammenhang zwischen Depressionen und Hauterkrankungen wie Analekzemen.

Welche Entspannungstechniken können helfen, das Hautbild zu verbessern?

Entspannungstechniken spielen eine wichtige Rolle bei der Verbesserung des Hautbildes, insbesondere bei stressbedingten Hauterkrankungen wie Analekzemen.

Wie kann man den Teufelskreis aus Juckreiz, Kratzen und Stress durchbrechen?

Der Teufelskreis aus Juckreiz, Kratzen und Stress lässt sich durch eine Kombination aus gezielter Hautpflege, effektiver Juckreizlinderung, Stressbewältigung und der Vermeidung von Triggerfaktoren durchbrechen.

Wie beeinflusst ein Analekzem die psychische Gesundheit?

Ein Analekzem kann die psychische Gesundheit erheblich belasten, da die Symptome wie Juckreiz , Brennen und Nässen oft als besonders unangenehm empfunden werden. Die ständige Reizung und der quälende Juckreiz können zu Schlafstörungen führen, da die Beschwerden insbesondere in der Nacht schlimmer werden. Schlafmangel wiederum kann die Stimmung und die allgemeine Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, was langfristig zu Stress, Reizbarkeit und sogar depressiven Verstimmungen führen kann.

Analekzem Psyche Schlafstörung

Hinzu kommt die soziale und emotionale Belastung: Viele Betroffene schämen sich für die Beschwerden des Analekzems und zögern, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der intime Bereich des Körpers ist für viele Menschen mit einem hohen Maß an Scham verbunden, weshalb ein Analekzem oft nicht offen besprochen wird. Diese Zurückhaltung kann dazu führen, dass die Erkrankung nicht rechtzeitig behandelt wird, was wiederum die Beschwerden verschlimmern und die psychische Belastung weiter erhöhen kann.

Ein weiteres Problem ist die Angst vor schwerwiegenden Erkrankungen, da Symptome wie Blutungen oder anhaltender Juckreiz von den Betroffenen häufig mit ernsteren Krankheiten wie Analkrebs in Verbindung gebracht werden. Diese Unsicherheit kann zu erhöhtem Stress und Ängsten führen.

Daher ist es wichtig, dass Menschen mit einem Analekzem nicht nur die körperlichen Symptome behandeln, sondern auch auf ihre psychische Gesundheit achten. Eine frühzeitige medizinische Abklärung und gezielte Behandlung des Analekzems können nicht nur die Beschwerden lindern, sondern auch die damit verbundenen emotionalen Belastungen reduzieren. Entspannungstechniken, eine bewusste Stressbewältigung und gegebenenfalls psychologische Unterstützung können helfen, den Teufelskreis aus Juckreiz, Angst und psychischer Belastung zu durchbrechen.

Welche psychischen Belastungen entstehen durch chronischen Juckreiz und Schmerzen?

Chronischer Juckreiz und anhaltende Schmerzen, wie sie bei einem Analekzem auftreten können, haben nicht nur körperliche Auswirkungen, sondern führen oft zu erheblichen psychischen Belastungen. Betroffene erleben häufig eine starke Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität, da die Symptome eins Analekzems sowohl den Alltag als auch den Schlaf erheblich stören können.

Häufige psychische Belastungen durch chronischen Juckreiz und Schmerzen

Schlafstörungen und Erschöpfung: Juckreiz verstärkt sich oft in der Nacht, was dazu führt, dass Betroffene nur schwer ein- oder durchschlafen können. Ein dauerhafter Schlafmangel führt zu Erschöpfung, Konzentrationsproblemen und gereizter Stimmung. Dies kann sich langfristig auf die psychische Gesundheit auswirken und das Risiko für Angstzustände oder Depressionen erhöhen.

Sozialer Rückzug und Schamgefühle: Ein Analekzem betrifft einen intimen Bereich des Körpers, was bei vielen Betroffenen Schamgefühle auslöst. Sie vermeiden es möglicherweise, über ihre Beschwerden des Analekzems zu sprechen oder einen Arzt aufzusuchen. Die Angst vor unangenehmen Situationen, etwa Juckreiz oder Schmerzen in der Öffentlichkeit, kann zu sozialem Rückzug führen, was Einsamkeit und Isolation verstärkt.

Erhöhter Stress und Angstzustände: Anhaltender Juckreiz kann extrem belastend sein, da er unkontrollierbar erscheint und sich durch Kratzen oft noch verschlimmert. Viele Patienten entwickeln eine erhöhte Stressreaktion, da sie sich ständig darauf konzentrieren, den Juckreiz zu unterdrücken. Die Angst, dass die Beschwerden nie enden oder sich verschlimmern könnten, kann zu chronischer Anspannung und innerer Unruhe führen.

Verlust der Selbstkontrolle: Chronischer Juckreiz führt oft zu einem Teufelskreis: Der Juckreiz zwingt zum Kratzen, was die Haut weiter schädigt und zu noch stärkerem Juckreiz führt. Viele Betroffene berichten davon, dass sie sich hilflos und ohne Kontrolle über ihren eigenen Körper fühlen. Diese empfundene Machtlosigkeit kann das Selbstwertgefühl negativ beeinflussen.

Auswirkungen auf Partnerschaft und Sexualität: Ein Analekzem kann auch die Sexualität beeinträchtigen, da Juckreiz, Schmerzen und Schamgefühle das Wohlbefinden in der Partnerschaft stören. Manche Betroffene vermeiden engen körperlichen Kontakt aus Angst vor Schmerzen oder unangenehmen Situationen, was sich langfristig auf Beziehungen auswirken kann.

Erhöhtes Risiko für depressive Verstimmungen: Lang anhaltende Beschwerden, die den Alltag dominieren, können eine erhebliche emotionale Belastung darstellen. Wer über Wochen oder Monate unter Juckreiz und Schmerzen leidet, fühlt sich oft entmutigt, hoffnungslos oder frustriert. Studien zeigen, dass Menschen mit chronischen Hauterkrankungen ein erhöhtes Risiko für depressive Verstimmungen oder sogar Depressionen haben.

Wie kann man psychische Belastungen reduzieren?

Frühzeitige Behandlung: Eine gezielte Behandlung des Analekzems kann nicht nur körperliche Symptome lindern, sondern auch die psychische Belastung verringern.

Entspannungstechniken: Methoden wie progressive Muskelentspannung, Meditation oder Atemübungen können helfen, Stress zu reduzieren.

Psychologische Unterstützung: Gespräche mit einem Psychotherapeuten oder einer Selbsthilfegruppe können den Umgang mit der Erkrankung erleichtern.

Gesunde Schlafhygiene: Regelmäßige Schlafenszeiten, Entspannungsrituale vor dem Schlafen und eine kühle Raumtemperatur können helfen, Schlafprobleme zu minimieren.

Soziale Unterstützung: Offene Gespräche mit vertrauten Personen oder der Austausch mit anderen Betroffenen kann helfen, sich weniger allein zu fühlen.

Chronischer Juckreiz und Schmerzen sind nicht nur eine körperliche Herausforderung, sondern haben weitreichende psychische Auswirkungen. Eine ganzheitliche Behandlung des Analekzems, die sowohl die Haut als auch die mentale Gesundheit berücksichtigt, ist entscheidend, um den Leidensdruck zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern.

Kann Stress ein Analekzem auslösen oder verschlimmern?

Ja, Stress kann ein Analekzem sowohl auslösen als auch verschlimmern. Die enge Verbindung zwischen Haut und Psyche ist gut erforscht – Stress kann das Immunsystem schwächen, Entzündungsprozesse verstärken und den Juckreiz intensivieren. Menschen mit chronischen Hauterkrankungen berichten oft, dass ihre Symptome in stressigen Lebensphasen deutlich schlimmer werden.

Wie beeinflusst Stress die Entstehung und den Verlauf eines Analekzems?

Schwächung der Hautbarriere durch Stresshormone: Stress führt zur vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol. Diese können die Hautbarriere schwächen, wodurch die Haut anfälliger für Reizungen, Entzündungen und Infektionen wird. Ein geschwächtes Hautschutzsystem begünstigt die Entstehung eines Analekzems oder verschlechtert bestehende Symptome.

Erhöhte Neigung zu Juckreiz und Hautreaktionen: Studien zeigen, dass Stress das Empfinden von Juckreiz verstärken kann. Dies geschieht durch eine erhöhte Sensibilisierung der Nervenenden in der Haut. Dadurch nehmen Betroffene den Juckreiz intensiver wahr und neigen eher zum Kratzen – was wiederum die Haut weiter reizt und die Entzündung verstärkt.

Negative Auswirkungen auf das Immunsystem: Anhaltender Stress schwächt das Immunsystem, wodurch die natürliche Schutzfunktion der Haut beeinträchtigt wird. Dadurch können sich Hautinfektionen, Pilzerkrankungen oder bakterielle Entzündungen leichter entwickeln, die das Analekzem weiter verschlimmern können.

Einfluss auf die Darmgesundheit: Stress hat eine direkte Auswirkung auf die Verdauung und Darmflora. Viele Betroffene leiden in stressigen Zeiten unter Durchfall, Verstopfung oder Reizdarmsymptomen – all das kann die Haut im Analbereich belasten und ein Ekzem begünstigen. Ein unausgeglichenes Darmmikrobiom kann zudem entzündliche Prozesse im Körper fördern.

Unbewusstes Kratzen und Reiben durch Anspannung: Viele Menschen reagieren auf Stress mit unbewussten Bewegungen wie Kratzen oder Reiben der Haut. Gerade bei Juckreiz im Analbereich kann dies die Hautbarriere weiter schädigen, wodurch das Ekzem nicht heilen kann oder sich sogar verschlimmert.

Wie kann man stressbedingte Analekzeme lindern?

Entspannungstechniken anwenden: Methoden wie Meditation, Atemübungen oder Progressive Muskelentspannung helfen, Stress zu reduzieren.

Gesunde Schlafhygiene: Ausreichender Schlaf ist essenziell für die Hautregeneration und das Immunsystem.

Darmgesundheit fördern: Eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung kann helfen, Verdauungsprobleme und Reizdarm-Symptome zu minimieren.

Hautpflege anpassen: Sanfte, reizfreie Pflegeprodukte und beruhigende Salben (z. B. mit Zink, Hamamelis oder Aloe Vera) helfen, die Haut zu schützen.

Psychologische Unterstützung suchen: Chronischer Stress oder Angstzustände können durch Gespräche mit Fachkräften oder Entspannungstherapien besser bewältigt werden.

Wie gehen Betroffene mit der Scham rund um das Thema Analekzem um?

Viele Betroffene empfinden ein Analekzem als unangenehm und schambehaftet, da es sich um ein intimes Thema handelt. Dies kann dazu führen, dass sie lange zögern, einen Arzt aufzusuchen oder offen über ihre Beschwerden des Analekzems zu sprechen. Doch die Scham kann den Leidensdruck zusätzlich erhöhen und die Behandlung des Analekzems verzögern. Ein offenes Gespräch mit einer medizinischen Fachkraft ist wichtig, da Analekzeme eine häufige und gut behandelbare Hauterkrankung sind. Betroffene können sich auch durch anonyme Online-Beratungen oder spezialisierte Foren Unterstützung holen. Die richtige Information und Aufklärung helfen, das Stigma zu reduzieren und eine frühzeitige Behandlung einzuleiten, um die Lebensqualität zu verbessern. Finden Sie hier auch alle Informationen zur Diagnose und Untersuchungen im Blogpost zu Analekzem-Arzt.

Analekzem Psyche Beratung

Kann psychologische Beratung helfen, mit einem Analekzem besser umzugehen?

Ja, eine psychologische Beratung kann Betroffenen helfen, besser mit den emotionalen Belastungen eines Analekzems umzugehen. Chronischer Juckreiz, Schmerzen und Schamgefühle können Stress und Angst verstärken, was wiederum die Symptome verschlimmern kann. Eine therapeutische Begleitung kann helfen, negative Gedankenmuster zu durchbrechen, Stressbewältigungsstrategien zu entwickeln und den Umgang mit der Erkrankung im Alltag zu erleichtern. Methoden wie kognitive Verhaltenstherapie, Achtsamkeitsübungen oder Entspannungstechniken können dazu beitragen, den psychischen Druck zu mindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Wie wirkt sich Schlafmangel durch nächtlichen Juckreiz auf die Psyche aus?

Schlafmangel durch nächtlichen Juckreiz kann die Psyche erheblich belasten. Anhaltende Schlafstörungen führen zu Erschöpfung, Reizbarkeit und Konzentrationsproblemen. Dies kann die Stressresistenz verringern, Ängste verstärken und sogar depressive Verstimmungen begünstigen. Die ständige Müdigkeit beeinträchtigt zudem das soziale und berufliche Leben, was den Leidensdruck der Betroffenen weiter erhöht. Ein ganzheitlicher Behandlungsansatz, der sowohl die körperlichen Symptome als auch die Schlafqualität verbessert, ist daher essenziell.

Welche sozialen Einschränkungen erleben Menschen mit Analekzem?

Menschen mit einem Analekzem erleben oft soziale Einschränkungen, da Juckreiz, Schmerzen und Unwohlsein ihren Alltag beeinflussen. Viele Betroffene meiden längere Aufenthalte in der Öffentlichkeit, soziale Veranstaltungen oder sportliche Aktivitäten aus Angst vor Beschwerden des Analekzems oder sichtbaren Symptomen. Die Scham über das Thema kann zudem zu Rückzug und Isolation führen, wodurch das Selbstbewusstsein und die Lebensqualität leiden. Ein offener Umgang mit der Erkrankung und eine gezielte Behandlung des Analekzems können helfen, soziale Einschränkungen zu minimieren.

Analekzem Psyche Depression

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Depressionen und Hauterkrankungen wie Analekzemen?

Ja, es gibt einen engen Zusammenhang zwischen Depressionen und Hauterkrankungen wie Analekzemen. Chronische Hauterkrankungen belasten viele Betroffene psychisch, da anhaltender Juckreiz, Schmerzen und Schamgefühle das Wohlbefinden und die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Dies kann zu Stress, Ängsten und sozialem Rückzug führen, wodurch das Risiko für Depressionen steigt.

Andererseits kann eine bestehende Depression Hautprobleme wie ein Analekzem verstärken. Stress und emotionale Belastungen beeinflussen das Immunsystem und fördern Entzündungen, wodurch sich Hauterkrankungen verschlimmern können. Zudem neigen Menschen mit psychischen Belastungen häufiger zu ungesunden Bewältigungsmechanismen, etwa Kratzen oder Vernachlässigung der Hautpflege, was die Symptome verstärkt.

Ein interdisziplinärer Ansatz, der sowohl die Hauterkrankung als auch die psychische Gesundheit berücksichtigt, ist daher wichtig. Psychologische Unterstützung, Entspannungstechniken und eine gezielte dermatologische Behandlung des Analekzems können helfen, den Teufelskreis zwischen Haut und Psyche zu durchbrechen.

Analekzem Psyche Zäpfchen

Welche Entspannungstechniken können helfen, das Hautbild zu verbessern?

Entspannungstechniken spielen eine wichtige Rolle bei der Verbesserung des Hautbildes, insbesondere bei stressbedingten Hauterkrankungen wie Analekzemen. Durch die Reduzierung von Stresshormonen wie Cortisol kann die Hautbarriere gestärkt, Entzündungen gemindert und der Juckreiz reduziert werden. Folgende Techniken haben sich als besonders wirksam erwiesen:

Achtsamkeitsmeditation: Regelmäßige Meditation kann helfen, das Bewusstsein für den eigenen Körper zu stärken und stressbedingte Hautreaktionen zu reduzieren. Studien zeigen, dass Achtsamkeitstraining Entzündungen verringern und den Juckreiz mildern kann.

Progressive Muskelentspannung (PMR): Diese Technik nach Jacobson hilft, Muskelverspannungen gezielt zu lösen, was wiederum den Stressabbau fördert. Weniger Anspannung bedeutet eine bessere Durchblutung der Haut und eine schnellere Heilung.

Atemübungen: Tiefe Atemtechniken, wie die Bauchatmung oder die 4-7-8-Methode, reduzieren akuten Stress und können helfen, Juckreizattacken zu kontrollieren.

Yoga: Körperliche Bewegung kombiniert mit Atemkontrolle und Achtsamkeit hat nachweislich positive Effekte auf die Hautgesundheit. Yoga kann helfen, den Stresslevel zu senken und die Immunfunktion zu stabilisieren.

Autogenes Training: Diese Methode nutzt Selbstsuggestion, um den Körper in einen entspannten Zustand zu versetzen. Das kann helfen, Entzündungsprozesse zu regulieren und stressbedingten Hautreizungen vorzubeugen.

Biofeedback: Durch gezielte Rückmeldung körperlicher Signale wie Herzfrequenz oder Hautleitfähigkeit lernen Betroffene, ihre Stressreaktionen aktiv zu beeinflussen, was zu einer verbesserten Hautgesundheit beitragen kann.

Kreative Entspannungsmethoden: Aktivitäten wie Malen, Musikhören oder Schreiben können helfen, emotionale Spannungen abzubauen und damit indirekt das Hautbild zu verbessern.

Diese Entspannungstechniken können nicht nur helfen, die Symptome eines Analekzems zu lindern, sondern auch langfristig das allgemeine Wohlbefinden und die Hautgesundheit fördern.

Wie kann man den Teufelskreis aus Juckreiz, Kratzen und Stress durchbrechen?

Der Teufelskreis aus Juckreiz, Kratzen und Stress lässt sich durch eine Kombination aus gezielter Hautpflege, effektiver Juckreizlinderung, Stressbewältigung und der Vermeidung von Triggerfaktoren durchbrechen. Produkte wie CANNEFF® SUP Zäpfchen können eine wertvolle Unterstützung bieten, um das Analekzem schneller zu heilen und langfristig vorzubeugen. Gleichzeitig verstärkt Stress Hautreaktionen und verzögert die Heilung. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, sind gezielte Maßnahmen notwendig.

Juckreiz wirksam lindern

  • CANNEFF® SUP Zäpfchen enthalten entzündungshemmende Inhaltsstoffe wie Cannabidiol (CBD) und Hyaluronsäure, die gereizte Haut beruhigen und Feuchtigkeit spenden. Dies trägt dazu bei, Juckreiz zu reduzieren und die Heilung zu fördern.
  • Zinksalbe oder Hamamelis-Salbe schützen die Haut und wirken entzündungshemmend.
  • Kühle Kompressen mit Kamille oder Quark beruhigen die Haut und mindern den Juckreiz.
  • Antihistaminika können bei starkem Juckreiz helfen, sollten aber ärztlich verordnet werden.

Kratzen vermeiden und Hautschutz aufbauen

  • CANNEFF® SUP Zäpfchen helfen, die Hautbarriere zu stabilisieren und Reizungen zu lindern, wodurch das Bedürfnis zu kratzen verringert wird.
  • Fingernägel kurz halten, um Hautverletzungen zu minimieren.
  • Nachts dünne Baumwollhandschuhe tragen, um unbewusstes Kratzen zu verhindern.
  • Schutzcremes oder Vaseline auftragen, um die gereizte Haut zu beruhigen.

Stressmanagement zur Reduktion der Hautreaktionen

  • Entspannungstechniken wie Meditation, Yoga oder progressive Muskelentspannung helfen, Stresshormone zu senken und den Juckreiz zu mindern.
  • Atemübungen, z. B. die 4-7-8-Methode, können helfen, akuten Stress abzubauen.
  • Psychologische Beratung oder kognitive Verhaltenstherapie kann sinnvoll sein, wenn der Juckreiz zu starken Belastungen führt oder mit Ängsten oder Depressionen verbunden ist.

Sanfte Hautpflege und Vermeidung von Reizstoffen

  • CANNEFF® Intimpflegeprodukte bieten eine hautfreundliche Pflege ohne reizende Inhaltsstoffe und können die natürliche Hautbarriere stärken.
  • Verzicht auf parfümierte Feuchttücher oder aggressive Seifen, da diese die Haut zusätzlich reizen können.
  • Nach dem Stuhlgang Reinigung mit lauwarmem Wasser, um mechanische Reizungen durch Toilettenpapier zu vermeiden.
  • Luftige, atmungsaktive Unterwäsche aus Baumwolle hilft, die Haut trocken zu halten und die Reibung zu minimieren.

Eine ganzheitliche Betrachtung der Ursachen

  • Darmgesundheit unterstützen: Probiotika, eine ballaststoffreiche Ernährung und ausreichend Flüssigkeit helfen, Verstopfung zu vermeiden, die den Analbereich zusätzlich belastet.
  • Hämorrhoiden oder Infektionen frühzeitig behandeln, da sie oft mit Analekzemen  einhergehen.
  • CANNEFF® SUP Zäpfchen können als unterstützende Behandlung des Analekzems helfen, indem sie Feuchtigkeit spenden, die Hautbarriere stärken und Reizungen lindern.

Informieren Sie sich hier zu den Ursachen des Analekzems, oder auch mit welchem Maßnahmen Sie einem Analekzem vorbeugen können. Finden Sie hier auch alle Informationen zur Diagnose und Untersuchungen im Blogpost zu Analekzem-Arzt.

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Dr. med. univ. Lukas Heschl

Dr. med. univ. Lukas Heschl

Facharzt für Allgemeinmedizin

Dr. med. univ. Lukas Heschl ist Allgemeinmediziner. Nach Abschluss des Studiums der Humanmedizin im Jahr 2013, ist Dr. med.univ. Lukas Heschl bereits seit 2017 als praktizierender Allgemeinmediziner um das Wohl seiner PatientInnen bemüht. 2019 wurde er Partner in der Landarztpraxis in Oed, Niederösterreich. Als erste Ansprechperson für alle medizinischen Anliegen zählt Dr. med.univ. Lukas Heschl auf innovative Behandlungsmethoden, wie CANNEFF Medizinprodukte gegen Entzündungen und zur Verbesserung der Schleimhautregeneration im Intimbereich.